ECommerce: Konversionsrate steigern
19/03/09
Viele Betreiber von OnlineShops vergessen beim Optimieren ihrer Seite an die Besucher zu denken. Hohe Besucherzahlen alleine bringen wenig, wenn Besucher nicht zu Kunden akquiriert werden können.
Ein entscheidener Faktor für den Umsatz eines OnlineShops ist die Konversionsrate (KV). Die Konversionsrate wird als Maßzahl für die Qualität und Effektivität des OnlineShops verwendet. Dabei wird die Anzahl der Besucher ins Verhältnis zu den abgeschlossenen Einkäufen gesetzt.
Beispiel zur Konversionsrate
Die durchschnittliche Konversionsrate von OnlineShops liegt bei 0,5 %.
Wenn von 10.000 Besuchern pro Jahr 0,5 % einen Einkauf abschließen, bei dem der durchschnittliche Bestellwert 90 Eur beträgt, ergibt dies einen Jahresumsatz von 18.000 Eur.
10.000 (Besucher) x 0,5 % (Konversionsrate) x 90 Eur = 18.000 Eur Jahresumsatz.
Gelingt es nun durch Optimierung des Bestellprozesses die Konversionsrate auf 2 % zu erhöhen, würde dies für den erzielten Jahresumsatz eine Steigerung auf 72.000 Eur bedeuten. Hier lässt sich die Wichtigkeit der Konversionsrate also deutlich erkennen.
So lässt sich die Konversionsrate steigern
Besucherströme allein spülen keinen Cent in die Kasse. Wichtig sind die Tranzparenz des Angebotes, detailierte Informationen zu den angebotenen Produkten, sowie eine ansprechende und übersichtliche Gestaltung des OnlineShops.
Eine US-amerikanische Studie im Auftrag von ElasticPath hat die Konversionsrate von über 100 Online-Shops untersucht. Das Ergebnis: Wer Gutscheine anbietet und voraussichtliche Lieferdaten nennt, kann sich über mehr Bestellabschlüsse freuen. Auf Beratung legen Internetnutzer beim Bestellvorgang dagegen aber überraschend wenig Wert.


